Mittwoch, 23. November 2016

"Schneller geht’s nicht"


Landkreis Uelzen startet Informationskampagne für kreisweites Glasfasernetz

Hallo BÖDDENSTEDT,
hier kommt unsere Chance für die Zukunft, richtig schnelles Internet zu bekommen. 



 Zitat:
"Schneller geht’s nicht" – mit diesem Slogan macht der Landkreis Uelzen auf die technisch schnellste Möglichkeit der Internetübertragung – durch Glasfaser – aufmerksam.
Er weist auch darauf hin, dass ein derart komplexes Projekt wie der Bau eines kreisweiten Glasfasernetzes nicht innerhalb kurzer Zeit realisiert werden kann. Diese beiden Botschaften werden in den kommenden Wochen und Monaten kreisweit vor allem in den weißen Flecken, den unterversorgten Gebieten des Landkreises, gestreut.
Zitat Ende

Hier in Böddenstedt kann zwar an einzelnen Punkten mit guter freier Sicht LTE-Funk oder DSL-Hybrid enpfangen werden, aber wirklich zukunftsfähige und zukunftssichere  Internetanbindungen sind nur über Glasfaser bis in die Haushalte zu erreichen.
Hier sind wir alle gefragt, liebe Böddenstedter-Innen, einen Vorvertrag mit dem Pächter LüneCom abzuschließen. Wenn wir in unserem "Versogungscluster" Vorverträge in einer Quote von 60% aller  Haushalte erreichen, dann wird unser Gebiet nicht nur ausgebaut, sondern dann kommen wir in den Genuss eines kostenlosen Hausanschlusses.
Das ist eine Herausforderung an die Gemeinschaft, denn wenn wir gemeinsam die Quote erreichen, profitieren wir alle auf  Dauer und sichern unsere digitale Zukunft. Die Entwicklung der Technik wird weiter voran schreiten und selbst Mobiltelefone werden in der nächsten Gerätegeneration auf die Unterstützung von Glasfaserversogung der Einwählpunkte angewiesen sein.

Weitere, ausführlichere Informationen sind hier zu finden:
http://uelzen-tv.com/index.php/nachrichten-aktuelles-uelzen/landkreis-uelzen-startet-informationskampagne-fuer-kreisweites-glasfasernetz

http://www.luenecom.de/index.asp?cid=388&tree_id=38

http://www.wirtschaft-uelzen.de/home/glasfasernetz.aspx


Mitmachen, dabei sein, an die Zukunft -auch die unserer Kinder- denken !!! 



Mit zuversichtlichen Grüßen,
Bernhard Witte


Donnerstag, 10. November 2016

Bericht über die Feierstunde zu unserem Jubiläumssportfest 2016

70 Jahre VfL „Sportfreunde“ Böddenstedt e. V.
Im Namen des Vorstandes und des Organisationskomitees begrüßte der Vorsitzende, Burkhard Drögemüller zahlreiche Sportfreundinnen und Sportfreude zu der Feierstunde. Ganz besonders begrüßte er sieben Mitglieder, die den Verein vor 70 Jahren gegründet haben oder im selben Jahr eingetreten sind.

Es begann mit einem Ausflug in die Zeit 1945 / 1946
Heinrich Drögemüller (Mitbegründer), als Einheimischer, damals 18 Jahre jung, berichtete, dass nach dem Kriegsende 1945 die Einwohnerzahl Böddenstedts durch Ausgebombte, Flüchtlinge und Vertriebene von 400 auf 900 anschwoll. Alle unterzubringen war damals keine leichte Aufgabe aber für die meisten Einheimischen selbstverständliche Pflicht. Häuser und Nebengebäude waren voller Menschen. Lebensmittel, Kleidung und Schuhe gab es nur auf Marken oder Bezugsschein. Autos und Telefone gab es kaum, selbst Radios und Fahrräder waren rar.
Nach der Arbeit trafen sich die jungen Männer oft auf Hilmers Wiese im Allerkamp zum Ballspielen – Handball vor allem, denn das konnte man barfuß spielen – Fußballschuhe gab es ja nicht.
Willi Schenk (Mitbegründer), als Zugereister aus Rusdorf an der Oder in Brandenburg damals 15 Jahre jung, berichtete in bewegten Worten von der abenteuerlichen nächtlichen Flucht, von Bombenangriffen, langer Zugfahrt, Unterbrechung der Fahrt nach Bombenangriff auf den Bahnhof Uelzen und schließlich die Fahrt im Mühlenwagen nach Böddenstedt. Dort wurde man freundlich aufgenommen. Dankbar blickte er auf diese Zeit zurück, denn besonders der Sport, zunächst auf der Wiese, dann im Sportverein bewirkte, dass er hier eine neue Gemeinschaft und eine neue Heimat fand. „Danke Böddenstedt, danke VfL“, schloss er seine Ausführungen.
Gespielt wurde auf unserem Sportplatz in der Ortheide, Sand in der Mitte, Gras an den Seiten, dazu Heide und rechts hinten ein Brombeergebüsch. Die Linien wurden abgestreut mit Sägespänen.
Umkleiden konnte man sich in einer Bretterbude. Eine Errungenschaft Anfang der 60 er Jahre waren die Waschschüsseln (Plastik in hellblau und hellgrün) an der Handpumpe. Da wuschen sich die Fußballer nach dem Spiel.
Wer im Jahr 1960 mit dem Fußball anfing, den führte einer der ersten Wege zum Schuster Cohrs in Böddenstedt. Der hatte nämlich ein Regal mit Fußballschuhen, gebrauchte natürlich, im Besitz des VfL.

Schusters Vater hat die passenden Schuhe herausgesucht, sie repariert und neue Stollen d´runtergenagelt, so etwa 2 - 3 Mark 50 hat das gekostet und dann ging es los. Mitgliedsbeitrag war damals 70 Pfennig

Bauvorhaben
Seit 1969 wurde unser Sportgelände angeleitet und motiviert durch den Vorstand, mit ganz viel Eigenleistung der Mitglieder, Unterstützung durch die örtlichen Handwerksfirmen und Landwirte finanzielle Förderung durch Landessportbund, Landkreis und Gemeinde in vielen Bauabschnitten immer weiter ausgebaut.

• 1969 erster Bau eines Umkleideraumes in Stein mit Duschraum und Toiletten
• 1971 Waldfläche gerodet, Bau des B- Platzes
• 1972 Anlage des Rasenplatzes 1800 m3 Mutterboden angefahren oft 30/40 Helfer an Sonnabenden und anderen arbeitsfreien Tagen.
• 1974 eigener Brunnen
• 1980 Vergrößerung des Vereinsheims
• 1981 Baubeginn 2 Tennisplätze
• 1985 nächste Erweiterung des Vereinsheims
• 1991 Errichtung einer zeitgemäßen Barriere

B. Drögemüller: Gerhard Appelt, du warst als Geschäftsführer, 2. Und 1. Vorsitzender maßgeblich an den Bauvorhaben als Anlasser und Motor beteiligt – dir stellvertretend für die vielen Motoren und Helfer – lebende und verstorbene ganz, ganz, ganz herzlichen Dank.
Zeitgleich gab es einen Boom von Mitgliedern und Sportlern
- Zeitweise 3 Herrenfußballmannschaften, 2 Altherrenmannschaften, diverse Jugendmannschaften, Frauenfußball seit 1971
Zum 25. Vereinsjubiläum spielte eine zuvor leicht trainierte Gruppe Mädchen und Frauen gegen den Vorstand und Gemeinderat
- Bei Sportfesten hatten wir über 1000 Zuschauer,
- bei Kameradschaftsabenden platze der Saal aus allen Nähten, 220 Zuschauer fasste der Saal, da aber über 250 angemeldet waren, musste zusätzlich im Klubzimmer (mit eingeschränkter Sicht) eingedeckt werden – um einen guten Platz zu ergattern, wurden die Männer mehr als eine Stunde vor Beginn losgeschickt, um für sich und ihre sich noch nicht ganz fertig ´aufgebrezelten´ Frauen einen gute Platz zu sichern. Sketche, Theaterstücke , Essen, Musik und Tanz.
- Aus dem reinen Fußballverein entwickelte sich ein Mittelpunkt der Dorfgemeinschaft und Treffpunkt für ehemalige Dorfbewohner aus nah und fern

• Kegeln 1975
• Kaffeegarten seit 1978 Bewirtungsteam der Damen jeden Sonntag bei Fußballspielen und Sportfesten
• Leichtathletik Sportabzeichen
• Tennis 1982 ab es einen großen Boom, zwei Plätze wurden gebaut
• Hallensport: Seit 1992 zunächst in der Turnhalle Suderburg auf kleiner Flamme
• Gymnastikhalle besteht 10 Jahre

Anlasser Gerhard Appelt, Planer Walter Schenk, Aufstellung des Gerüstes, Ausleihe von Fahrzeugen, Maschinen und immer wieder Ratgeber Bauorganisator und Vorarbeiter Werner Schunke über 100 ehrenamtliche Helfer, 5000 Stunden, z. B. Horst Luhmann 1000 Maschinenstunden

Die Gymnastikhalle, schnuckeliges Schmuckstück unseres Vereins wurde 2 Jahre lang gebaut und im Januar 2006 eingeweiht. Die Halle bereichert seitdem unser Sportangebot besonders für Ältere, für Frauen und für Kinder und folgt damit dem Trend: Freizeit- und Gesundheitssport.

Mit Joga, Seniorengymnastik, Frauengymnastik, Rückengymnastik, Männersportgruppe, Jazzgymnastik für Kinder und Jugendliche, Badminton, Stepp-aerobic wurde begonnen und von den Mitgliedern eifrig genutzt. Die Zahl der aktiven Vereinsmitglieder wurde mehr als verdoppelt.
Im Jahr 2010 kam noch Kampfkunst (Aikido/Bujinkan Tai Jutsu) hinzu.
Seit dem Jahr 2015 gibt es wegen der vielen jungen Kinder und jungen Familien eine Eltern-Kind-Gruppe.

Geehrt wurden für 70 Jahre Mitgliedschaft: Karl Heinz Appelt, Heinz Benthien, Heinrich Drögemüller, Erwin Krähe, Siegfried Lilje, Erwin Schenk und Willi Schenk. B. Drögemüller:“ Ihr seid die noch lebenden Mitglieder aus dem Gründungsjahr, euch gebührt ganz, ganz großer Dank für die Gründung des Vereins – Ihr habe damit und mit eurem weiteren vielfältigen Einsatz im Verein und in der Gesellschaft nicht nur zu dem Aufblühen unsere VfL „Sportfreunde“ Böddenstedt beigetragen.

Ihr steht hier stellvertretend für die Vereinsmitglieder, die verstorbenen und die, die etwas später dazugekommenen, die dafür gesorgt haben, dass viele, viele junge wie ältere Menschen Sport treiben konnten und jetzt noch können, dass Menschen aus Brandenburg und Bessarabien, später aus Italien und Jugoslawien, aus Russland und Kasachstan und jetzt aus Kurdistan und Syrien hier wieder eine neue Heimat finden konnten und können.

Ihr seid die Generation, die Deutschland wieder aufgebaut haben zu einem Gott sei Dank demokratischen Staat.“
Der Posaunenchor ist dem VfL freundschaftlich verbunden, gab ein musikalisches Grußwort

Grußworte sprachen:• der Bundestagsabgeordnete Henning Otte,
• der Landtagsabgeordnete Jörg Hillmer,
• der Samtgemeindebürgermeister Thomas Schulz,
• der Gemeindebürgermeister Hans-Hermann Hoff,
• die Mitglieder des Rates der Gemeinde und Samtgemeinde, besonders natürlich unsere Ratsvertreter aus Böddenstedt,
•  der Vertreter des Niedersächsischen Fußballverbandes Kreis Uelzen, Gerd Lüthge
• die Vertreter der Nachbarvereine, mit denen wir freundschaftlich verbunden sind
• Egbert Giese MTV Gerdau,
• Karsten Scherer TSV Hösseringen
• Außerdem bezeigten einige Ratsmitglieder ihr Interesse.


Großen Dank gab es für das Organisationsteam für das Jubiläumssportfest: Marion Dreyer, Anja Timm, Ines Schenk, Maik Benthien, Matthias Salge, Benjamin Gießel, Jens-Walter Schenk

„Ihr habt gerödelt wie verrückt, habt Sponsoren, Mannschaften, Straße Sperren….. und weitere Programmpunkte geplant, durchorganisiert bis ins Kleinste und mit vielen, vielen weiteren Helfern ein Superfest zustande gebracht!“ Als kleinen Dank übereichte er einen Gutschein für ein gemeinsames Essen in einem Lokal der Umgebung.
Auch in Zukunft wollen Vorstand und Organisationsteam gemeinsam an einem Strang ziehen, möglichst in die gleiche Richtung und die vielen Knoten darin nach und nach lösen.

Burkhard Drögemüller

Bericht über die Feierstunde zu unserem Jubiläumssportfest 2016

70 Jahre VfL „Sportfreunde“ Böddenstedt e. V.
Im Namen des Vorstandes und des Organisationskomitees begrüßte der Vorsitzende, Burkhard Drögemüller zahlreiche Sportfreundinnen und Sportfreude zu der Feierstunde. Ganz besonders begrüßte er sieben Mitglieder, die den Verein vor 70 Jahren gegründet haben oder im selben Jahr eingetreten sind.

Es begann mit einem Ausflug in die Zeit 1945 / 1946
Heinrich Drögemüller (Mitbegründer), als Einheimischer, damals 18 Jahre jung, berichtete, dass nach dem Kriegsende 1945 die Einwohnerzahl Böddenstedts durch Ausgebombte, Flüchtlinge und Vertriebene von 400 auf 900 anschwoll. Alle unterzubringen war damals keine leichte Aufgabe aber für die meisten Einheimischen selbstverständliche Pflicht. Häuser und Nebengebäude waren voller Menschen. Lebensmittel, Kleidung und Schuhe gab es nur auf Marken oder Bezugsschein. Autos und Telefone gab es kaum, selbst Radios und Fahrräder waren rar.
Nach der Arbeit trafen sich die jungen Männer oft auf Hilmers Wiese im Allerkamp zum Ballspielen – Handball vor allem, denn das konnte man barfuß spielen – Fußballschuhe gab es ja nicht.
Willi Schenk (Mitbegründer), als Zugereister aus Rusdorf an der Oder in Brandenburg damals 15 Jahre jung, berichtete in bewegten Worten von der abenteuerlichen nächtlichen Flucht, von Bombenangriffen, langer Zugfahrt, Unterbrechung der Fahrt nach Bombenangriff auf den Bahnhof Uelzen und schließlich die Fahrt im Mühlenwagen nach Böddenstedt. Dort wurde man freundlich aufgenommen. Dankbar blickte er auf diese Zeit zurück, denn besonders der Sport, zunächst auf der Wiese, dann im Sportverein bewirkte, dass er hier eine neue Gemeinschaft und eine neue Heimat fand. „Danke Böddenstedt, danke VfL“, schloss er seine Ausführungen.
Gespielt wurde auf unserem Sportplatz in der Ortheide, Sand in der Mitte, Gras an den Seiten, dazu Heide und rechts hinten ein Brombeergebüsch. Die Linien wurden abgestreut mit Sägespänen.
Umkleiden konnte man sich in einer Bretterbude. Eine Errungenschaft Anfang der 60 er Jahre waren die Waschschüsseln (Plastik in hellblau und hellgrün) an der Handpumpe. Da wuschen sich die Fußballer nach dem Spiel.
Wer im Jahr 1960 mit dem Fußball anfing, den führte einer der ersten Wege zum Schuster Cohrs in Böddenstedt. Der hatte nämlich ein Regal mit Fußballschuhen, gebrauchte natürlich, im Besitz des VfL.

Schusters Vater hat die passenden Schuhe herausgesucht, sie repariert und neue Stollen d´runtergenagelt, so etwa 2 - 3 Mark 50 hat das gekostet und dann ging es los. Mitgliedsbeitrag war damals 70 Pfennig

Bauvorhaben
Seit 1969 wurde unser Sportgelände angeleitet und motiviert durch den Vorstand, mit ganz viel Eigenleistung der Mitglieder, Unterstützung durch die örtlichen Handwerksfirmen und Landwirte finanzielle Förderung durch Landessportbund, Landkreis und Gemeinde in vielen Bauabschnitten immer weiter ausgebaut.

• 1969 erster Bau eines Umkleideraumes in Stein mit Duschraum und Toiletten
• 1971 Waldfläche gerodet, Bau des B- Platzes
• 1972 Anlage des Rasenplatzes 1800 m3 Mutterboden angefahren oft 30/40 Helfer an Sonnabenden und anderen arbeitsfreien Tagen.
• 1974 eigener Brunnen
• 1980 Vergrößerung des Vereinsheims
• 1981 Baubeginn 2 Tennisplätze
• 1985 nächste Erweiterung des Vereinsheims
• 1991 Errichtung einer zeitgemäßen Barriere

B. Drögemüller: Gerhard Appelt, du warst als Geschäftsführer, 2. Und 1. Vorsitzender maßgeblich an den Bauvorhaben als Anlasser und Motor beteiligt – dir stellvertretend für die vielen Motoren und Helfer – lebende und verstorbene ganz, ganz, ganz herzlichen Dank.
Zeitgleich gab es einen Boom von Mitgliedern und Sportlern
- Zeitweise 3 Herrenfußballmannschaften, 2 Altherrenmannschaften, diverse Jugendmannschaften, Frauenfußball seit 1971
Zum 25. Vereinsjubiläum spielte eine zuvor leicht trainierte Gruppe Mädchen und Frauen gegen den Vorstand und Gemeinderat
- Bei Sportfesten hatten wir über 1000 Zuschauer,
- bei Kameradschaftsabenden platze der Saal aus allen Nähten, 220 Zuschauer fasste der Saal, da aber über 250 angemeldet waren, musste zusätzlich im Klubzimmer (mit eingeschränkter Sicht) eingedeckt werden – um einen guten Platz zu ergattern, wurden die Männer mehr als eine Stunde vor Beginn losgeschickt, um für sich und ihre sich noch nicht ganz fertig ´aufgebrezelten´ Frauen einen gute Platz zu sichern. Sketche, Theaterstücke , Essen, Musik und Tanz.
- Aus dem reinen Fußballverein entwickelte sich ein Mittelpunkt der Dorfgemeinschaft und Treffpunkt für ehemalige Dorfbewohner aus nah und fern

• Kegeln 1975
• Kaffeegarten seit 1978 Bewirtungsteam der Damen jeden Sonntag bei Fußballspielen und Sportfesten
• Leichtathletik Sportabzeichen
• Tennis 1982 ab es einen großen Boom, zwei Plätze wurden gebaut
• Hallensport: Seit 1992 zunächst in der Turnhalle Suderburg auf kleiner Flamme
• Gymnastikhalle besteht 10 Jahre

Anlasser Gerhard Appelt, Planer Walter Schenk, Aufstellung des Gerüstes, Ausleihe von Fahrzeugen, Maschinen und immer wieder Ratgeber Bauorganisator und Vorarbeiter Werner Schunke über 100 ehrenamtliche Helfer, 5000 Stunden, z. B. Horst Luhmann 1000 Maschinenstunden

Die Gymnastikhalle, schnuckeliges Schmuckstück unseres Vereins wurde 2 Jahre lang gebaut und im Januar 2006 eingeweiht. Die Halle bereichert seitdem unser Sportangebot besonders für Ältere, für Frauen und für Kinder und folgt damit dem Trend: Freizeit- und Gesundheitssport.

Mit Joga, Seniorengymnastik, Frauengymnastik, Rückengymnastik, Männersportgruppe, Jazzgymnastik für Kinder und Jugendliche, Badminton, Stepp-aerobic wurde begonnen und von den Mitgliedern eifrig genutzt. Die Zahl der aktiven Vereinsmitglieder wurde mehr als verdoppelt.
Im Jahr 2010 kam noch Kampfkunst (Aikido/Bujinkan Tai Jutsu) hinzu.
Seit dem Jahr 2015 gibt es wegen der vielen jungen Kinder und jungen Familien eine Eltern-Kind-Gruppe.

Geehrt wurden für 70 Jahre Mitgliedschaft: Karl Heinz Appelt, Heinz Benthien, Heinrich Drögemüller, Erwin Krähe, Siegfried Lilje, Erwin Schenk und Willi Schenk. B. Drögemüller:“ Ihr seid die noch lebenden Mitglieder aus dem Gründungsjahr, euch gebührt ganz, ganz großer Dank für die Gründung des Vereins – Ihr habe damit und mit eurem weiteren vielfältigen Einsatz im Verein und in der Gesellschaft nicht nur zu dem Aufblühen unsere VfL „Sportfreunde“ Böddenstedt beigetragen.

Ihr steht hier stellvertretend für die Vereinsmitglieder, die verstorbenen und die, die etwas später dazugekommenen, die dafür gesorgt haben, dass viele, viele junge wie ältere Menschen Sport treiben konnten und jetzt noch können, dass Menschen aus Brandenburg und Bessarabien, später aus Italien und Jugoslawien, aus Russland und Kasachstan und jetzt aus Kurdistan und Syrien hier wieder eine neue Heimat finden konnten und können.

Ihr seid die Generation, die Deutschland wieder aufgebaut haben zu einem Gott sei Dank demokratischen Staat.“
Der Posaunenchor ist dem VfL freundschaftlich verbunden, gab ein musikalisches Grußwort

Grußworte sprachen:• der Bundestagsabgeordnete Henning Otte,
• der Landtagsabgeordnete Jörg Hillmer,
• der Samtgemeindebürgermeister Thomas Schulz,
• der Gemeindebürgermeister Hans-Hermann Hoff,
• die Mitglieder des Rates der Gemeinde und Samtgemeinde, besonders natürlich unsere Ratsvertreter aus Böddenstedt,
•  der Vertreter des Niedersächsischen Fußballverbandes Kreis Uelzen, Gerd Lüthge
• die Vertreter der Nachbarvereine, mit denen wir freundschaftlich verbunden sind
• Egbert Giese MTV Gerdau,
• Karsten Scherer TSV Hösseringen
• Außerdem bezeigten einige Ratsmitglieder ihr Interesse.


Großen Dank gab es für das Organisationsteam für das Jubiläumssportfest: Marion Dreyer, Anja Timm, Ines Schenk, Maik Benthien, Matthias Salge, Benjamin Gießel, Jens-Walter Schenk

„Ihr habt gerödelt wie verrückt, habt Sponsoren, Mannschaften, Straße Sperren….. und weitere Programmpunkte geplant, durchorganisiert bis ins Kleinste und mit vielen, vielen weiteren Helfern ein Superfest zustande gebracht!“ Als kleinen Dank übereichte er einen Gutschein für ein gemeinsames Essen in einem Lokal der Umgebung.
Auch in Zukunft wollen Vorstand und Organisationsteam gemeinsam an einem Strang ziehen, möglichst in die gleiche Richtung und die vielen Knoten darin nach und nach lösen.

Montag, 7. November 2016

Unser Sportfest - Ein voller Erfolg


Der VfL Böddenstedt hat kürzlich eine Woche lang sein 70jähriges Bestehen gefeiert. Die Sportwoche mit vielen attraktiven Kursen war ein voller Erfolg und die Halle war täglich voll. Das Angebot wurde von vielen Vereinsmitgliedern, wie auch Auswärtigen genutzt. Der Festausschuss wie auch der Vereinsvorstand war begeistert über 
die vielen Teilnehmer. Beim gemütlichen Beisammensein wurde sich jeden Abend ausgetauscht, für die Sportlichen gab es nette Präsente, Getränke und Snacks.
Am Sommerbiathlon haben insgesamt 25 Teams teilgenommen. Es siegten bei den Männern: Dennis Schwanenberg und Olli Menges, bei den Frauen Steffi Hillmer und Sina Drögemüller, Mixed: Sina und Jörn Drögemüller, Jugend: Johann Schütte und Luis Green.
Bis tief in die Nacht wurde am Freitag mit Mofa 25 und am Samstag bei der 70iger Party getanzt. Für die Kinder gab es eine Kinderolympiade mit kniffligen Stationen und anschließend tollen Geschenken.
Rundum war es eine erfüllende Woche. Zum Abschluss ging es mit einem Fackelumzug, begleitet vom Posaunenchor, ins Dorf.

Sonntag, 6. November 2016

Feuer und Wasser als musikalisches Finale

Reformationskonzert in Gerdau läutet 500-Jahr-Feier ein
An welcher Stelle haben die Musiker des Böddenstedter Posaunenchores einen Satz aus Händels Wassermusik ins Feuerwerk eingeschleust? Ein musikalisches Rätsel gab Moderator Carsten Chors seinen Zuhörern in der voll besetzten Gerdauer St. Michaelis Kirche am Abend des Reformationskonzertes mit auf den Nachhauseweg. Denn ein Satz der großen Komposition des barocken Meisters fehlte im „Schatzkästlein“ der Posaunisten – doch diese wussten sich zu helfen und fügten Feuer und Wasser zum fulminanten Finale eines wunderbaren Konzertabends zusammen.

Wieder einmal bescherte der Posaunenchor Böddenstedt unter der Leitung von Heinrich Drögemüller seinen Gästen einen anspruchsvollen musikalischen Reigen durch die Jahrhunderte. Mit dabei war diesmal Jan Kukureit an der Orgel, ein „alter“ Bekannter, denn auch er hat seine ersten musikalischen Schritte im Böddenstedter Posaunenchor getan. Jan Kukureit begleitete nicht nur die Lieder der Gemeinde, sondern hatte mit Franz Xaver Schnizers fröhlicher Sonate B-Dur ein Stück mitgebracht, das fidele Jahremarktklänge mit ernsthafter Eindringlichkeit verknüpft und mit wunderbarer Schlichtheit bezaubert. Mit dem zarten Präludium G-Dur von Felix Mendelssohn-Bartholdy fing er seine Zuhörer dann endgültig ein.
Auch Chorleiter Heinrich Drögemüller hatte seine Musiker in der Vorbereitung dieses Abends zu Höchstleistungen geführt, schließlich läutete das Gerdauer Konzert das Reformationsjubiläum 2017 im Landkreis Uelzen ein. "Wir freuen uns, die 500-Jahr-Feier zur Reformation in Gerdau starten zu können", so Carsten Cohrs, der durch das vielseitige Programm führte. „Martin Luther war nicht nur Bibelübersetzer und Reformator, sondern auch großer Texter und ein richtiger Marketingprofi. Er nahm Volkslieder, Gassenhauer und Liebeslieder und schrieb seine Texte unter diese Lieder. So verbreiteten sie sich, obwohl viele Menschen nicht lesen und schreiben konnten“, erläuterte er. Eines dieser Lieder ist "Vater unser im Himmelreich“, das die Gemeinde gemeinsam sang.
Mit Engelbert Humperdincks Abendgebet und mit dem Pilgerchor aus Wagners Tannhäuser folgten zwei musikalische Höhepunkte, die in die Moderne überleiteten: Ein sechsstimmiges Musikstück, das Michael Schütz aus zwei Liedern geformt hat. „Die Stimmen werden wie ein Staffelstab weitergegeben und zum Schluss hat Schütz die beiden Lieder hineinkomponiert“, regte Carsten Chors zum Achtgeben an.
Dann kamen die Anfängerbläser an die Reihe. Dominik, Jessica und ihre Eltern führten vor, was sie dem störrischen Blech nach 52 Stunden Unterricht entlocken können. „Schuld“ am Zuwachs des Bläserteams ist Christian Drögemüller, der seinen Schulfreund Dominik so für die Musik begeisterte, dass dieser gleich seine ganze Familie in den Unterricht mitnahm.
Romantisch und jazzig kamen anschließend „Gabriellas song“ und Johannes Matthias Michels „Intrade“ daher. Zwischen die beiden modernen Stücke passte Scott Joplins flotter „Entertainer“, der einen der schönsten Momente des Abends bescherte. Ein Lob an den Trompeter!


Pastorin Ann-Kathrin Averbeck sprach über Luthers Gedanken über den Christenmenschen, der ebenso ein freier Herr über alle Dinge wie ein dienstbarer Knecht ist, und zitierte dazu die Apostelgeschichte des Paulus sowie das Johannesevangelium.


Geehrt wurden Jürgen Niemann und Henning Stolte für ihre 40jährige Mitgliedschaft im Posaunenchor sowie der Ehrenvorsitzende Heinrich Drögemüller. Er ist seit 76 Jahren Bläser! Heinrich Drögemüller leitete den Posaunenchor viele Jahre, bevor er den Staffelstab an seinen Sohn Heinrich jun. weitergab.